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LPK sucht "Tonstörung 2022"

Oktober 2022

Die LPK sucht Vorschläge für die „Tonstörung 2022“, die unkommunikativste Leistung 2022: Vorschläge können alle ordentlichen LPK-Mitglieder mit einer kurzen Begründung bis zum 13. Januar 2023 einreichen (E-Mail: lpk@slt.sachsen.de). Für die Prämierung zur Tonstörung kommen entweder die Verursacher eines besonders negativ herausragenden Einzelereignisses oder einer permanent verbesserungswürdigen Pressearbeit in Frage. Mögliche Adressaten sind dabei nicht ausschließlich Akteure der Landespolitik (z. B. Staatsministerien), sondern können auch aus anderen Bereichen vorgeschlagen werden (kommunale Ebene, Parteien, Vereine, Staatsanwaltschaften etc.) Grobe Kriterien für die Auswahl können Falschauskünfte, nicht erteilte Auskünfte, keine Erreichbarkeit oder Rückrufe und bewusst falsche Einschätzungen sein.


Landespressekonferenz Sachsen verurteilt Nichtzulassung eines Journalisten zum AfD-Landesparteitag

Juli 2022

Der Vorstand der Landespressekonferenz (LPK) Sachsen verurteilt das Vorgehen der AfD, den Korrespondenten der „Freien Presse“, Tobias Wolf, nicht zum anstehenden Landesparteitag zu akkreditieren. Die AfD will der Zeitung de facto vorschreiben, einen anderen Berichterstatter zum Parteitag zu schicken.
 
„Es ist nicht hinnehmbar, dass die AfD versucht, Einfluss auf die Berichterstattung zu nehmen. Die sächsische AfD möchte wie jede andere Partei behandelt werden. Dieses Vorgehen gegen die Pressefreiheit zeigt aber, dass sie nicht wie jede andere Partei ist“, sagte der Vorsitzende der Landespressekonferenz, Kai Kollenberg. „Die Verweigerung von Akkreditierungen sollte nicht zum Repertoire der AfD gehören.“
 
Die sächsische AfD ist in der Vergangenheit schon gegen einzelne Medien und Journalisten vorgegangen und hat unter anderem deswegen den Schmähpreis der Landespressekonferenz – die „Tonstörung“ – erhalten. Tobias Wolf selbst musste bereits im Jahr 2017 einen AfD-Parteitag verlassen, nachdem er ausgeschlossen worden war.


LPK vergibt "Tonstörung 2021" an die Staatsregierung

Februar 2022

Die Landespressekonferenz vergibt den Negativpreis "Tonstörung" in diesem Jahr an die Staatsregierung Sachsen. Das hat die von den Mitgliedern der LPK gewählte Jury beschlossen. Mit der Preisvergabe kritisiert die Vereinigung landespolitischer Journalistinnen und Journalisten die Informationspolitik der sächsischen Staatsregierung während der Corona-Pandemie. Ausdrücklich möchte die Jury nicht einzelne Ministerien in den Mittelpunkt ihrer Kritik stellen, da es im vergangenen Jahr eine Vielzahl von Kommunikationsproblemen gegeben hat, die sich nicht auf ein oder zwei Häuser konzentrieren. Die vollständige Begründung können Sie in der Pressemitteilung nachlesen.


Neuer Vorstand gewählt

September 2021

Die Landespressekonferenz Sachsen e. V. (LPK) hat ihren Vorstand neu gewählt. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung wurde am 14. September 2021 Kai Kollenberg im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Kollenberg ist Chefkorrespondent Landespolitik für die Leipziger Volkszeitung und die Dresdner Neuesten Nachrichten. Zur Schatzmeisterin wählte die Mitgliederversammlung erneut Andrea Schawe (Sächsische Zeitung). Weiterhin gehören dem Vorstand Daniela Kahls (MDR Sachsen), Christiane Raatz (dpa) und Doreen Reinhard (Freie Journalistin) an. Aus dem Vorstand ausgeschieden ist Christine Reißing (früher MDR Aktuell), die nicht wieder kandidiert hatte.


LPK vergibt keine "Tonstörung 2020"

Februar 2021

Die Landespressekonferenz Sachsen e. V. hat in diesem Jahr  den jährlichen Negativpreis für unkommunikative Leistungen, die "Tonstörung 2020", nicht vergeben. Das hat die von den Mitgliedern der LPK gewählte Jury entschieden. Die ausführliche Begründung können Sie in der Pressemitteilung nachlesen.


"Fahrradgate": DJV Sachsen und LPK Sachsen kritisieren Informationspolitik des Innenministers

Juni 2020

Der DJV Sachsen und die Landespressekonferenz Sachsen (LPK) haben öffentlich die Informationspolitik des sächsischen Innenministers Roland Wöller in der "Fahrradgate"-Affäre kritisiert. "Eine transparente und nachvollziehbare Informationspolitik sieht anders aus", sagt der LPK-Vorsitzende Kai Kollenberg. Man sei "verwundert und verärgert über die Art und Weise, wie hier scheibchenweise Nicht-Informationen transportiert werden", so DJV-Landesvorsitzende Ine Dippmann. (gemeinsame Pressemitteilung von DJV und LPK lesen)


Sommerfest 2020 abgesagt

März 2020

Die Landespressekonferenz Sachsen hat das geplante LPK-Sommerfest in diesem Jahr abgesagt. „Angesichts der Corona-Krise halten wir diesen Schritt für notwendig und geboten", teilt der Vorstand der Landespressekonferenz mit. „Auch für den Fall, dass die Verbreitung des Virus bis zum Sommer eingedämmt sein sollte, werden die Auswirkungen in Sachsen weiterhin zu spüren sein. Viele freie Journalisten und Unternehmen sind jetzt schon in Not. Uns steht deswegen schlicht nicht der Sinn nach einer Feier."
Das Sommerfest der Landespressekonferenz findet traditionell am Montag der letzten Plenarwoche vor der Sommerpause des Landtags statt. In den vergangenen Jahren feierten mehrere hundert Gäste aus Politik und Wirtschaft im Carolaschlösschen im Großen Garten in Dresden.